Norwegen - Lofoten & Vesterålen

Norwegen stand schon ganz lange auf meiner Reiseliste und in diesem Sommer war es endlich soweit. Auf Empfehlung guter Freunde ging es dann direkt auf die Lofoten und Vesterålen, ganz in den Norden. Es war etwas kälter und verregneter als geplant, dennoch habe ich die Zeit genossen und mich abends mit Tee und heißer Dusche wieder aufgewärmt. 

 

Gleich bei der Ankunft mit der Fähre in Moskenes waren die typischen, roten Fischerhütten nicht zu übersehen. Die schroffen, steilen Berge faszinieren mich, oft stehe ich einfach vor einer Wand aus Fels. Jetzt verstehe ich, warum auf den Lofoten so wenig Menschen leben, es ist einfach nicht viel Platz zwischen Berg und Meer. Die Anstiege der Lofoten sind knackig, aber vor allem matschig und ich bin froh über meine guten Wanderschuhe. Schnell bin ich überhalb der Baumgrenze, denn die beginnt bereits ab ein paar hundert Metern.  Am Gipfel werde ich bei guter Sicht mit weiten Ausblicken übers Meer, kleinen Orten und anderen Bergen belohnt. Ich bereue keinen Schritt nach oben, auch wenn ich mich währenddessen oft frage, warum ich diesen Anstieg gerade mache.

 

Weiter im Norden wird die Landschaft etwas weiter und mooriger. Die Straßen sind schmal und ich komme mit dem Mietwagen nur langsam voran. Vielen Wohnmobilen, denen ich begegne, fehlt ein Teil des Außenspiegels - die Straße ist wohl zu eng an manchen Stellen. Die Fahrt in den Norden nach Andenes zieht sich, aber dafür habe auch ich Zeit zu gucken. Tatsächlich erhasche ich einen Blick auf zwei Elche, die im Birkenwald neben der Straße futtern - ein absolutes Highlight. Ebenso wie die Sichtung zweier riesiger Pottwale und mehrerer Seeadler. Wilde Tiere mitten in der Natur, sehe ich in der Großstadt nur all zu selten.

 

Im Tal schlendere ich durch kleine Fischerorte, die mal mehr, mal weniger touristisch erschlossen sind. Auf jeden Fall gemütlich, durch die kleinen farbigen Holzhäuser. Das Wasser ist klar und türkisblau und die Strände und Buchten laden zum Schwimmen ein. Und weil ich im Sommerurlaub bin, wird auch gebadet - nun ja gedippt. Die Wassertemperatur beträgt um die 10 Grad. Dafür fühlt es sich danach draußen umso wärmer an.

 

Zwei Wochen war ich nun unterwegs und bin noch etwas erschlagen von der Rückkehr in die Großstadt. Morgen beginnt der Alltag wieder. Sicher werd ich in den nächsten Tagen noch sehnsüchtig durch die Fotos scrollen. Ein paar möchte ich gern hier mit Euch teilen.

 

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